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Rechtsanwälte für Patienten e.V.

Geburtsschadenrecht

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 800.000 Kinder geboren. Die Anzahl der Geburtsschädigungen sind in den vergangenen Jahrzehnten zwar deutlich gesunken - sie liegt nach neueren Untersuchungen verschiedener Institutionen bei weit unter 2 % und gehört damit weltweit zu den niedrigsten Quoten - dennoch ziehen die wenigen Schadenfälle für die Betroffenen ganz erhebliche Konsequenzen mit sich.

Während früher ein Geburtsschaden als Schicksal angenommen wurde, werfen heutzutage immer mehr Betroffene den bei der Geburt verantwortlich tätigen Personen „Kunstfehler“ vor, was sicher auch mit dem verstärkten Medieninteresse einhergeht. Aber auch in diesen Fällen gilt: Nicht immer geht der eingetretene Schaden auf einen „ärztlichen Kunstfehler“ zurück, sondern es ist die Sachlage des Falles gründlich mit fachmedizinischer Hilfe aufzuarbeiten. Nur jeder vierte bis fünfte Geburtsschaden ist nach Ansicht von Experten vermeidbar, bzw. dem Arzt/Geburtshelfer vorzuwerfen. Die Gefährdungen vor, während und nach der Geburt sind hinsichtlich ihrer Ursachen und Erscheinungen außerordentlich vielfältig. Die Folgen von Komplikationen können bleibende Schäden sein.

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