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Rechtsanwälte für Patienten e.V.

12. Umgang mit der Presse:

Bei spektakulären Fällen ist es verständlich, daß Presse- und Medienvertreter die betroffenen Patienten und deren Rechtsvertreter um Informationen zu dem Vorfall bitten, um das öffentliche Interesse, das in einem solchen Fall besteht, mit einer entsprechenden Berichterstattung zu befriedigen. Dieses bestehende Interesse sollte der Patient zumindest in gravierenden Fällen, beziehungsweise Fällen in denen Haftpflichtversicherer ungerechtfertigt eine Regulierung ablehnen oder herauszögern, nutzen. Die Medien stehen schließlich auf Seiten der Opfer, während der Gegenseite sicherlich lieber an einer eher stillen Abwicklung gelegen ist.Der Leidensdruck einer negativen Publicity kann bei den Verhandlungen verwertet werden, soweit neben dem zu leistenden Schadenersatz neben der Genugtuungsfunktion für die Betroffenen auch eine abschreckende Wirkung beigemessen werden soll.

Das amerikanische Recht kennt den Begriff „punitive damage“ - ein Rechtsgedanke, der auch dem deutschen Schadenersatzrecht nicht gänzlich fremd ist.

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