Zurück zur Homepage

Rechtsanwälte für Patienten e.V.

zurück

Verletztes Körperteil
Höhe des Schmerzensgeldes
Hintergründe der Verletzung
Gericht/ Datum/ Aktenzeichen
Unterleib 500,00 DM Nicht indizierte Eileiterdurchgangsprüfung und Gebärmutterspiegelung anläßlich einer indizierten Laparoskopie bei 27 jähriger Frau. LG München, Urteil vom 04.02.1998, Az.: 9 O 116583/95
Unterleib 1.000,00 DM Herbeiführung einer Schwangerschaft und Geburt gegen den Willen der Verletzten infolge fehlerhafter Sterilisation wegen Durchtrennung des Mutterbandes, erneuter Sterilisationseingriff. BGH, Urteil vom 18.03.1980, Az.: VI ZR 1980
Unterleib 1.000,00 DM Fehlerhafte Sterilisation, ungewollte Schwangerschaft. OLG Köln, Urteil vom 18.03.1985, Az.: 7 U 219/93
Unterleib 2.000,00 DM Fehlerhafte Sterilisation, ungewollte Schwangerschaft. BGH, Urteil vom 18.03.1980, Az.: VI ZR 15/78
Unterleib 4.000,00 DM Komplikationsloser Verlauf der Schwangerschaft nach fehlgeschlagener Sterilisation und nach einem erneutenSterilisationseingriff. OLG Köln, Urteil vom 25.02.1985, Az.: 7 U 50/82
Unterleib 5.000,00 DM Nichterkennen einer Rektum- Scheidenfistel, Entzündung der Scheide, Heilungsverzögerung. OLG Stuttgart, Urteil vom 15.03.1990, Az.: 14 U 44/89
Unterleib 5.000,00 DM Teilresektion des Eileiters infolge Unterbleibens einer möglichen frühzeitigen Diagnosee durch eine Laparoskopie. LG Aachen, Urteil vom 05.02.1992, Az.: 4 O 359/89
Unterleib 7.000,00 DM Geburt eines schwerstbehinderten Kindes entgegen dem Willen der Mutter infolge eines ärztlichen Behandlungsfehlers. OLG Frankfurt/M, Urteil vom 13.02.1987 Az.: 10 U 83/86
Unterleib 10.000,00 DM Ungewollte Schwangerschaft durch ärztlichen Kunstfehler. LG Berlin, Urteil vom 17.01.1985, Az.: 20 O 142/84
Unterleib 10.000,00 DM Unterlassene Aufklärung, daß bei einer Unterleibsoperation eine abgebrochene Fadennadel von 2,5 cm Länge im Bereich des Scheidenstegs zurückblieb, mit der Folgezeit häufig auftretenden krampfartigen Unterleibsschmerzen und starken Blutungen. Nadelrest wurde nach ca. 10 Monaten nach zweitem Versuch operativ entfernt. LG Braunschweig, Urteil vom 25.09.1987, Az.: 1 O 227/86
Unterleib 10.000,00 DM Ungewollte Schwangerschaft und Geburt nach durchgeführter Sterilisation. Mangelnde Aufklärung über Erfolgssicherheit der Sterilisation. OLG Hamm, Urteil vom 20.03.1991, Az.: 3 U 258/90
Unterlei 12.000,00 DM Entfernung der Eileiter und der Eierstöcke als Folge eines medizinisch gebotenen und sachgerecht ausgeführten, aber ohne Einwilligung der Patientin vorgenommenen ärztlichen Eingriffs. b LG Karlsruhe, Urteil vom 15.01.1980, Az.: 11 O 259/78
Unterleib 20.0000,00 DM Gebärmutterperforation und Harnleiterdurchtrennung anläßlich eines Schwangerschaftsabbruchs. OLG Oldenburg, Urteil vom 08.05.1987 Az.: 6 U 151/85
Unterleib 20.000,00 DM Nervenschädigung bei urologischer Operation, Folgeoperation. OLG München, Urteil vom 25.09.1986, Az.: 24 U 807/85
Unterleib 20.000,00 DM Entfernung der Gebärmutter wegen einer im Unterleib verbliebenen abgebrochenen Operationsnadel bei Kaiserschnitt 12 Jahre zuvor, Schmerzen, nicht erfüllbarer Kindeswunsch. LG München I; Urteil vom 31.05.1983, AZ.: 30 O 9640/82
Unterleib 20.000,00 DM Erforderliche operative Entfernung des rechten Hodens aufgrund ärztlicher Fehldiagnose nach schwerer Hodenprellung. OLG Düsseldorf, Urteil vom 02.10.1985, Az.: 8 U 11/82
Unterleib 20.000,00 DM Sterilisationsoperation ohne wirksame erklärte Einwilligung. OLG Düsseldorf, Urteil vom 12.10.1989, Az.: 8 U 60/88
Unterleib 20.000,00 DM + immat. Vorbehalt Verspätete Entdeckung und Entfernung eines Karzinoms an der Gebärmutter. OLG Stuttgart, Urteil vom 15.12.1994, Az.: 14 U 37/94
Unterleib 25.000,00 DM Funktionsverlust einer Niere nach gynäkologischer Operation. OLG Köln, Urteil vom 15.01.1992, Az.: 27 U 9/90
Unterleib 25.000,00 DM Rektum- Scheidenfistel nach Unterleibsoperation, Entfernung der Gebärmutter und des rechen Eierstocks, zeitweilig künstlicher Darmausgang. LG Augsburg, Urteil vom 14.04.1987, Az.: 2 O 3581/83
Unterleib 25.000,00 DM Verlust der Gebärmutter. OLG München, Urteil vom 05.04.1990 Az.: 1 U 5542/89
Unterleib 25.000,00 DM Absterben des linken Hodens infolge eines Diagnosefehlers bei 5 jähr. Jungen. OLG Nürnberg, Urteil vom 23.09.1997, 1 U 1983/97
Unterleib 25.000,00 DM + immat. Vorbehalt Blasenscheidenfistel nach Entfernung der Gebärmutter, Verstoß gegen die ärztliche Aufklärungspflicht. OLG Celle, Urteil vom 08.05.1995, Az.: 1 U 35/94
Unterleib 30.000,00 DM Verlust des linken Eileiters. LG Hagen, Urteil vom 24.07.1991, Az.: 12 O 53/89
Unterleib 30.000,00 DM Harn kann nicht gehalten werden (Harninkontinenz, Folgeoperation, Berufsunfähigkeit wegen Verletzung des Blasen- Schließmuskels. OLG Düsseldorf, Urteil vom 12.07.1990, AZ.: 8 U 235/88
Unterleib 30.000,00 DM Entfernung der Gebärmutter, des linken und eines Teils des rechten Eierstocks sowie des Blindarms durch ärztlichen Diagnosefehler. OLG Bamberg, Urteil vom 17.02.1987, Az.: 5 U 145/86
Unterleib 30.000,00 DM Ärztliche Fehlbehandlung einer Balanoposthisis. OLG Köln, Urteil vom 10.03.1994, Az.: 5 U 2/94
Unterleib 30.000,00 DM Verlust der Gebärmutter. OLG München, Urteil vom 27.01.1994, Az.: 1 U 2040/93
Unterleib 60.000,00 DM + 400,00 DM Prostata- Operation mit folgender Harninkontinenz (Harn kann nicht gehalten werden) OLG Hamm, Urteil vom 13.05.1987, Az.: 3 U 77/86
Unterleib 35.000,00 DM Sterilisation ohne Einwilligung bei einer 27 jähr. Frau. LG Rostock, Urteil vom 03.07.1997, Az.: 10 O 14/97
Unterleib 35.000,00 DM Unfreiwillige Sterilisation bei 36 jähr. Frau. OLG Düsseldorf, Urteil vom 12.10.1989, Az.: 8 U 60/788
Unterleib 35.000,00 DM Gestörter Sexualbereich nach Diagnoseeingriff durch Verletzung der Aufklärungspflicht. OLG Karlsruhe, Urteil vom 02.03.1987, Az.: 7 U 2/84
Unterleib 40.000,00 DM Verletzung der Harnleiter bei Entfernung der Gebärmutter infolge einer Harnleiter- Scheidenfistel mit anschließend erforderlichen Entfernung der linken Niere infolge fehlender ärztlicher Aufklärung über das Operationsrisiko. BGH, Urteil vom 28.02.1984, Az.: VI ZR 70/82
Unterleib 45.000,00 DM + 150,00 DM Rente Fehlerhaft ausgeführte Blinddarmoperation. OLG Schleswig, Urteil vom 19.02.1986, Az.: 4 U 182/84
Unterleib 50.000,00 DM Entfernung beider Eierstöcke infolge einer verspäteten und falschen ärztlichen Diagnose. LG Hamburg, Urteil vom 25.04.1986, Az.: 3 O 179/84
Unterleib 50.000,00 DM Fehlerhafte Penisimplantation mit der Folge des Verlustes der natürlichen Erektion., OLG Nürnberg, Urteil vom 16.09.1986, Az.: 3 U 2021/84
Unterleib 50.000,00 DM Rechtswidrige Sterilisation, Unfruchtbarkeit, psychische Probleme durch fehlende Einwilligung. LG Lüneburg, Urteil vom 04.11.1981, Az.: 2 O 137/80
Unterleib 55.000,00 DM + 100,00 DM Rente Totale Harninkontinenzinfolge der Durchtrennung irreversiblen Beschädigung der die Harnröhre kreisförmig umgebenen Muskelfasern anläßlich einer fehlerhaften ausgeführten Urethrotomia intern (Schlitzung der Harnröhre, grober Behandlungsfehler. OLG Bamberg, Urteil vom 17.09.1987, Az.: 1 U 39/85
Unterleib 60.000,00 DM Sterilisation durch Unterbrechung der Eileiter ohne Einwilligung der Patientin und ohne medizinische Indikation, grober ärztlicher Behandlungsfehler. LG Lüneburg, Urteil vom 04.11.1981, Az.: 2 O 137/80
Unterleib 60.000,00 DM + immat. Vorbehalt Ohne Zustimmung durchgeführte Sterilisation anläßlich eines sozial indizierten Schwangerschaftsabbruchs. OLG Stuttgart, Urteil vom 06.10.1988, Az.: 14 U 2/88
Unterleib 70.000,00 DM + immat. Vorbehalt Hodenverlust links durch nicht erkannte Hodentorsion. LG Braunschweig, Urteil vom 23.10.1997, Az.: 10 O 499/95
Unterleib 90.000,00 DM + immat. Vorbehalt Totale Harnsperre, entstanden bei einer Gebärmutterentfernung, die unter einer Periduralanästhesie durchgeführt wurde; Schrumpfung der Harnblase, so dass schließlich ein künstlicher Harnleiter und eine künstliche Blase gelegt werden mußte. OLG München, Urteil vom 12.11.1991, AZ.: 24 U 394,86
Unterleib 100.000,00 DM + immat. Vorbehalt Verlust der Gebärmutter. LG Darmstadt, Urteil vom 21.02.1992, Az.: 1 O 532/90
Unterleib 160.000,00 DM + immat. Vorbehalt Lähmungen beider Beine durch fehlerhafte Bestrahlung wegen eines Tumors des rechten Hodens. LG Düsseldorf, Urteil vom 11.05.1995, Az.: 2 O 305/93
Blutungen in der Schwangerschaft, Blutungen immer ernst nehmen, kostenloses E-Book
externer Link: www.bambiona.de/thema/blutungen-in-der-schwangerschaft
 
zurück      

ARZTHAFTUNG

SCHMERZENSGELD

RECHTSFRAGEN

GEBURTSSCHADENRECHT

AKTUELLE RECHTSPRECHUNG

DATENSCHUTZERKLÄRUNG